Aktuelles im Frühling




Die Gärtnerei im Frühling


In den letzten Jahren konnten wir erleben, dass die Jahreszeiten immer mehr verwässern, insbesondere der Winter, der von einer ursprünglich kalten Jahreszeit immer mehr zu einer Regenzeit wird. Deshalb wird es auch schwieriger, den Beginn des Frühlings überhaupt noch zu bemerken. Eigentlich erwartet man ihn schon an milden, sonnigen Februartagen, weshalb diese Zeit auch manchmal als Vorjahr oder in der Phänomenologie auch als Vorfrühling bezeichnet wird. Im März wird dann aus der Erwartung meist ein deutlicher Umschwung, der in diesem Jahr dann aber doch durch die überraschend kühlen Wetterlagen stark gebremst wurde. Trotzdem ist zum Ende des Monats so etwas wie Frühling eingetreten.


Als Gärtner haben wir die besondere Situation, das die Jahreszeiten im ersten Halbjahr im Treibhaus immer etwas vorweg eintreten.
Dort startete die Frühjahrspflanzsaison schon Anfang Februar, so dass nun mit dem kalendarischen Frühlingsbeginn die Ernte starten kann. Draussen geht es da noch wesentlich gemächlicher zu. Trotzdem wird ab Mitte Februar nach einer Möglichkeit zur Möhren- und Radiesaussaat Ausschau gehalten. Dazu brauchten wir in diesem Jahr etwas Geduld, weil es einfach zu nass war, so dass die Saaten bis Anfang März warrten mussten. Aber auch Folgsätze sind inzwischen schon gesät. Ähnlich ist es mit den ersten Freilandpflanzungen. Die Pflanzen sind ab Anfang März gross genug und dann muss die richtige Gelegenheit für Kohlrabi und Salat abgepasst werden.

Mitte März folgen dann weitere Sätze, dann auch mit Blumenkohl, Brokkoli und Spitzkohl. Alle diese Kulturen werden dann direkt nach der Pflanzung mit weissen Vliesen und z.T. auch Lochfolie abgedeckt, um sie vor Kälte zu schützen bzw. bei Sonne besser zu erwärmen. Diesen Schutz bekommen die Dicke Bohnen, die wir schon seit Anfang Januar im Treibhaus vorgezogen haben, nicht – sie müssen sich auch so behaupten.
Ab April geht es dann richtig los mit weiteren Sätzen, die wöchentlich bzw. 14-täglich gepflanzt und gesät werden. Hinzu kommen auch die Gemüse, die nur einmal im Jahr gepflanzt werden: Im April sind dies vor allem Kartoffeln und Zwiebeln, im Mai Kohlarten und Kürbis und im Juni dann der Grossteil des Porrees.


Ausserdem werden nach der aktuellen Ernte im Laufe des April und Anfang Mai die Gewächshäuser und Tunnel mit den Sommergemüsen Gurken, Tomaten, Paprika bepflanzt. Diese müssen dann meist wöchentlich gepflegt werden, d.h. die Triebspitzen müssen immer weiter an Schnüren aufgeleitet und Seitentriebe ausgebrochen werden.

Das Freiwillige Ökologische Jahr auf dem Gärtnerhof


Aktuell läuft wieder das Bewerbungsverfahren für das FÖJ 2016/17. Auch wir haben wieder eine Stelle zu vergeben.
Zu den Tätigkeitsbereichen für den Einsatz hier auf dem Gärtnerhof gehört natürlich vor allem die Mitarbeit in allen Arbeitsfeldern der Gärtnerei, um die Grundlagen der ökologischen Produktionsweise kennenzulernen und eine grundlegende Orientierung über die verschiedenen Berufsfelder in der biologischen Lebensmittelerzeugung zu bekommen. Darüber hinaus gehören auch Arbeiten zur Pflege unserer besonderen ökologischen Massnahmen dazu, die über die gärtnerische Produktion weit hinausgehen: kleinere Biotopflächen, Blühstreifen und Hecken, die als Lebensraum für die Vielfalt der Insekten, Vögel und Kleintiere unbedingt erforderlich sind.



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Die Gärtnerei im Frühling


In den letzten Jahren konnten wir erleben, dass die Jahreszeiten immer mehr verwässern, insbesondere der Winter, der von einer ursprünglich kalten Jahreszeit immer mehr zu einer Regenzeit wird. Deshalb wird es auch schwieriger, den Beginn des Frühlings überhaupt noch zu bemerken. Eigentlich erwartet man ihn schon an milden, sonnigen Februartagen, weshalb diese Zeit auch manchmal als Vorjahr oder in der Phänomenologie auch als Vorfrühling bezeichnet wird. Im März wird dann aus der Erwartung meist ein deutlicher Umschwung, der in diesem Jahr dann aber doch durch die überraschend kühlen Wetterlagen stark gebremst wurde. Trotzdem ist zum Ende des Monats so etwas wie Frühling eingetreten.


Als Gärtner haben wir die besondere Situation, das die Jahreszeiten im ersten Halbjahr im Treibhaus immer etwas vorweg eintreten.
Dort startete die Frühjahrspflanzsaison schon Anfang Februar, so dass nun mit dem kalendarischen Frühlingsbeginn die Ernte starten kann. Draussen geht es da noch wesentlich gemächlicher zu. Trotzdem wird ab Mitte Februar nach einer Möglichkeit zur Möhren- und Radiesaussaat Ausschau gehalten. Dazu brauchten wir in diesem Jahr etwas Geduld, weil es einfach zu nass war, so dass die Saaten bis Anfang März warrten mussten. Aber auch Folgsätze sind inzwischen schon gesät. Ähnlich ist es mit den ersten Freilandpflanzungen. Die Pflanzen sind ab Anfang März gross genug und dann muss die richtige Gelegenheit für Kohlrabi und Salat abgepasst werden.

Mitte März folgen dann weitere Sätze, dann auch mit Blumenkohl, Brokkoli und Spitzkohl. Alle diese Kulturen werden dann direkt nach der Pflanzung mit weissen Vliesen und z.T. auch Lochfolie abgedeckt, um sie vor Kälte zu schützen bzw. bei Sonne besser zu erwärmen. Diesen Schutz bekommen die Dicke Bohnen, die wir schon seit Anfang Januar im Treibhaus vorgezogen haben, nicht – sie müssen sich auch so behaupten.
Ab April geht es dann richtig los mit weiteren Sätzen, die wöchentlich bzw. 14-täglich gepflanzt und gesät werden. Hinzu kommen auch die Gemüse, die nur einmal im Jahr gepflanzt werden: Im April sind dies vor allem Kartoffeln und Zwiebeln, im Mai Kohlarten und Kürbis und im Juni dann der Grossteil des Porrees.


Ausserdem werden nach der aktuellen Ernte im Laufe des April und Anfang Mai die Gewächshäuser und Tunnel mit den Sommergemüsen Gurken, Tomaten, Paprika bepflanzt. Diese müssen dann meist wöchentlich gepflegt werden, d.h. die Triebspitzen müssen immer weiter an Schnüren aufgeleitet und Seitentriebe ausgebrochen werden.

Das Freiwillige Ökologische Jahr auf dem Gärtnerhof


Aktuell läuft wieder das Bewerbungsverfahren für das FÖJ 2016/17. Auch wir haben wieder eine Stelle zu vergeben.
Zu den Tätigkeitsbereichen für den Einsatz hier auf dem Gärtnerhof gehört natürlich vor allem die Mitarbeit in allen Arbeitsfeldern der Gärtnerei, um die Grundlagen der ökologischen Produktionsweise kennenzulernen und eine grundlegende Orientierung über die verschiedenen Berufsfelder in der biologischen Lebensmittelerzeugung zu bekommen. Darüber hinaus gehören auch Arbeiten zur Pflege unserer besonderen ökologischen Massnahmen dazu, die über die gärtnerische Produktion weit hinausgehen: kleinere Biotopflächen, Blühstreifen und Hecken, die als Lebensraum für die Vielfalt der Insekten, Vögel und Kleintiere unbedingt erforderlich sind.



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